Allgemein Trauer

Niemals geht man so ganz – Teil 2

Woher ich sonst noch meine Inspirationen für Trauerkarten nehme, Teil 2.

In Teil 1 von Niemals geht man so ganz habe ich Dir mitgeteilt, dass ich mich oft von Liedern inspirieren lasse, wenn ich Karten, im speziellen Trauerkarten, bastle. Manchmal ist es aber auch ein Film. In diesem Fall hat mir der liebe Rudi den Filmtipp „Die Frau in Gold“ in meine Facebooktimeline gespült. Eine gute Zusammenfassung und den Cast des Films findest Du auf der Seite vom Ersten.
Meine Zusammenfassung ist ganz kurz. Es geht um ein Gemälde von Gustav Klimt, das von den ursprünglichen Besitzern enteignet wurde in der NS-Zeit und Maria Altmann versucht im Film, an das Gemälde, das ihre geliebte Tante Adele Bloch-Bauer zeigt, zurückzubekommen.
Einen ausführlichen Beitrag zu Klimt und auch einen Absatz zum Restitutionsfall „Adele Bloch-Bauer I“ findest Du bei Wikipedia. Ich kann Dir versichern, dass es hochinteressant wird. Auch der Film ist eine Empfehlung wert.
Der Grund für die Karte war kein schöner, denn der Cousin meines Mannes ist nach Krankheit verstorben. Also wieder eine Trauerkarte.
Bei dieser Karte ist der Spruch aus dem leider nicht mehr erhältlichen Stempelset „Voller Mitgefühl“, der Hintergrundstempel aus „Geschmackvoll gestaltet“.

Hier habe ich mit Granit als Cardstock und als Stempelfarbe unter und auf Flüsterweiß gearbeitet. Zum Einsatz kam das Stempelset „Geschmackvoll gestaltet“, das mich mit seinem Muster an das viele Gold und die oft eher geometrisch wirkenden Elemente Klimts erinnert. Da ich noch voll unter dem Einfluss des Films stand, hatte ich eine besondere Idee. Letztes Jahr im Herbst-Winterkatalog gab es eine besondere Farbe, ein besonderes Stempelkissen. Das gab es auch kürzlich noch in der Ausverkaufsecke, scheint aber jetzt ausverkauft zu sein. Im Fachhandel oder in Onlineshops, bspw. beim großen A, gibt es das Kissen noch. Ursprünglich ist es von Tsukineko und heißt Delicata Golden Glizz. Es hat eine ähnliche Form wie das Memento-Stempelkissen, jedoch einen durchsichtigen Deckel.

Mit dem Stempelkissen habe ich auf einen Acrylblock gestupft und dann mit dem Aquapainter (oder auf deutsch Wassertankpinsel) Farbe aufgenommen und in die Kacheln aufgetragen. Dadurch schimmern einige jetzt so herrlich! Wie die Erinnerungen an den Verstorbenen. Ein paar andere Kacheln habe ich mit dem Wink of Stella Glitzerstift zum Glänzen und Schimmern gebracht.

Wenn Du meine Karte nachbasteln möchtest, kannst Du Dir hier die Liste der noch verfügbaren Artikel in den Warenkorb legen.

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