Anlässe Anleitung

Popped up focal point – Kartenanleitung

Ich will doch nur spielen! Wie meine Pop-Up-Karte als Einladung zum Spielen aussieht und wie das funktioniert, siehst Du hier!

Ich habe wieder bei einem Technikbuch mitgemacht. Das ist ein von einer Person oder mehreren organisiertes Buch, in dem jede/r Teilnehmende eine in diesem Fall Kartentechnik so oft macht, wie es Teilnehmende gibt und eine Anleitung dazu schreibt. Dann wird das als Paket an die Organisation geschickt und diese macht sich die Arbeit, herzlichen Dank dafür, dass jede/r von jeder Anleitung mit Karte zurückerhält und so eine ganze Reihe von Techniken kennenlernen kann. Für das von der lieben Christina von Stamp around me organisierte Technikbuch habe ich die popped up focal point-Karte zur Umsetzung gewählt. Dies ist eine der fertigen Karten:

Nun werde ich dir zeigen, wie du diese Karte nachbasteln kannst.
Zu dieser Technik gab es vor meinem Beitrag hier genau ein anderes Video bei YouTube (der Link führt auf mein Video).
Letztendlich bedeutet der englische Name der Technik, dass ein Fokuspunkt durch Hervorheben optisch aufpoppen soll. Ich habe mich bei meiner Karte für das Stampin‘ Up!-Stempelsets „Schattenspiel“ und die Punkte (als Sterne) aus „Am Ufer“ entschieden.

Du benötigst:

  • 1 x farbigen Cardstock im normalen (21 x 14,85 cm, Falz auf der 21 cm Seite bei 10,5 cm) oder beliebigen Kartenmaß
    1 x Cardstock als Aufleger in Flüsterweiß, aus diesem wird auch das Fokus-Element gestanzt (in einem dir angenehmen Maß, ich nehme meist 5 mm weniger als die Karte gefaltet hat, so erhältst du eine tolle Mattung, also den Rand, der von der Grundkarte noch rausschaut)
  • Ein Reststück Karton (Rückseite von Designerpapierpappe)
    für die Schablone zum Wischen des Hintergrunds
  • 1 Stanze (Kreis, Quadrat, Rechteck, Etikett…).
    Am Besten in zwei Größen, einmal für die Schablone und einmal für das Fokus-Element.

Nun zur eigentlichen Technik:

  • Du falzt den Kartenrohling wie gewohnt in der Mitte.
  • Aus dem Reststück Karton stanzt du mit der größeren Stanzform das Element einmal aus.
    Das ist jetzt deine Schablone. Die legst du auf den Aufleger und wischt nun mit den Fingerschwämmchen oder der Schwammwalze (oder den neuen Bürstchen) den Hintergrund. Du könntest auch einen Hintergrund stempeln.
  • Dein Stempelmotiv kommt nun zum Teil auf den gewischten Hintergrund und sollte unbedingt noch darüber hinausschauen, denn das macht nachher den Effekt aus.
    Ich habe noch den Sternenhimmel über den gewischten Teil hinaus glitzernd embosst.
  • Kurble nach dem Stempeln mit einer Stanz- und Prägemaschine die kleinere Stanze aus, so dass der gewischte Hintergrund ganz, aber das Stempelmotiv unterbrochen sichtbar ist.
  • Klebe deinen Aufleger (mit Lücke durch die Stanze) auf die Grundkarte auf.
  • Abschließend klebst du mit Dimensionals, den Abstandsaufklebern, das ausgestanzte Fokus-Element genau passend wieder auf. Dein Stempelbild von vorhin ist jetzt wieder ganz zu sehen mit dem Unterschied, dass das Fokus-Element jetzt höher liegt. Hierdurch
    entsteht der Namengebende „Popped up focus point“.

    Hier zeige ich dir noch Bilder zur Entstehung:

Und jetzt freue ich mich auf mein Paket und ganz viele Anleitungen! Danke Christina!

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